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Spider-Man 3

Spider-Man 3

Ein Film von Sam Raimi

Der erste Teil war toll, der zweite sehr toll und der dritte…?
Gespannt starrten wir mit passendem Spider-Man-
Popcornbecher auf dem Schoß auf die noch dunkle Leinwand, während sich der riesige Kinosaal mit 300 Plätzen langsam, aber stetig füllte. Was hatte ich zuvor in einer Kritik gelesen? Dass „Spider-Man 3“ okay war, nicht so gut wie der zweite Teil, aber immerhin okay. Für ein bloßes „okay“ wollte ich mir aber den Eintritt für die Preview und die Jumbo-Portion Popcorn nicht geleistet haben, meine Erwartungen waren schier riesig, wenn auch durch die Kritik etwas gedämpft.

Endlich ging das Licht aus und nach etwa zwanzig Minuten Werbung für Tapeten, kalorienreduziertes Bier und neuen Animations- und Marvelcomic-Verfilmungen kam das, worauf unzählige Fans schon so lange gewartet hatten: die dritte Verfilmung unserer freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft.

Zuerst bekam man nach altbekanntem Muster einen minutenlangen Vorspann zu sehen, der im Vergleich zu dem aus dem ersten Teil aber wesentlich aufgepeppter wirkte und mit Szenenbildern aus den ersten beiden Parts illustriert war. Da konnte man wenigstens noch kurz in Erinnerungen schwelgen und dann und wann ein „Oh ja, die Szene war toll“ fallen lassen. Dann aber ging es wir
klich los und wir waren aufgeregt wie kleine Kinder vor Weihnachten.

Dass die Marvel-Comics Stoff für unzählige Verfilmungen bieten würden, wurde in „Spider-Man 3“ schon angedeutet. Sicherlich gibt es kaum einen Fantasyfilm, der in der Story so komplex und vielfältig ist wie dieser. Peter Parkers (Tobey Maguire) Leben scheint durch die glückliche Beziehung mit seiner Jugendliebe M.J. (Kirsten Dunst), seinen guten Noten in der Uni und Spidermans allgemeiner Beliebtheit in New York in regelmäßigen und glücklichen Bahnen zu verlaufen, wären da die nicht 5 (!) Dinge, die ihn in Teil 3 belasten: zwischen Peter und M-J. beginnt es zu kriseln; der Mörder von Peters Onkel Ben (Cliff Robertson) scheint noch frei in der Stadt herum zu laufen und außerdem begegnet Spider-Man drei neuen Feinden, in Form des hünenhaften Sandman (Thomas Hayden Church), des rachesüchtigen Kobold Juniors (James Franco) und des schwarzen, schleimigen, personifizierten Bösen, das vom einst so liebenswerten Peter Besitz ergreift.
Im dritten Teil dreht sich alles um Rache, wenngleich dieses Thema in verschiedenen Geschichten auf unterschiedliche Weise ausgearbeitet wird. Gekonnt schafft es die Story, schließlich alle Teilgeschichten miteinander zu verweben und sogar Bezüge zum ersten Teil herzustellen. Wem es also in diesem Film langweilig wird, der ist als Cineast ein hoffnungsloser Fall.

In drei wichtigen Punkten toppt „Spider-Man 3“ seine Vorgänger: Humor, Action und Schauspielkunst der Hauptdarsteller.

In kaum einem der ersten Teile hat man sicherlich so viel gelacht wie jetzt im dritten. „Spider-Man 3“ ist einfach wahnsinnig witzig, ohne dabei albern zu wirken und zieht mit viel Wortwitz und großartigem Spiel Tobey Maguires so einige Lacher auf sich.

Und da wären wir auch gleich bei der Schauspielleistung unserer altbekannten, dem Film treu gebliebenen Darsteller. Kirsten Dunst zum Beispiel verkörpert wundervoll eine reifer und erwachsener gewordene Mary Jane Watson, die jetzt mit stilvoller, beinahe sinnlicher Ausstrahlung auf der Theaterbühne glänzt und die man sogar singen hört! Und als wäre das nicht schon genug, gibt es in diesem Teil eine zweite, wunderschöne Charakterdarstellerin, nämlich Bryce Dallas Howard, die hier Peters Laborpartnerin spielt und die man schon aus Filmen wie „The Village“ und „Das Mädchen aus dem Wasser“ kennt. Die 79jährige (!) Rosemary Harris, die Peters Tante spielt, ist topfit wie eh und je und auch J. K. Simmons macht als miesepetriger Zeitungsherausgeber wieder eine gute Figur und bereichert den Film um einige witzige Szenen mehr.
Allen voran glänzt natürlich Tobey Maguire in seiner Rolle als Peter Parker / Spider-Man, vor allem, weil er in diesem Teil seine Rolle als liebenswerter, gerechter Superheld für eine Weile ablegen und in die Figur des schwarzen Spider-Mans schlüpfen kann. So erlebt man Peter auch mal arrogant, aggressiv und als Möchtegern-Weiberheld. Es macht einfach nur Spaß, seinem Spiel zuzusehen und bringt unserem Hauptdarsteller auch einige Bewunderung, da er auch diesen dunklen Charakter vollkommen glaubwürdig verkörpert.

Spider-Man 3Spider-Man 3Spider-Man 3
Wenn also die 300 Millionen US-Dollar, die das Budget dieses Films umfasste, nicht schon allein für die exzellenten Darsteller draufging, dann sicherlich für die unglaublichen Action-Szenen und Special Effects. Wieder sieht man Spider-Man, wie er sich in rasantem Tempo durch die Straßen New Yorks schwingt, was noch getoppt wird von der beeindruckenden Darstellung eines riesigen Sandmans, eines in sich zusammenstürzenden Gebäudes, eines auf wackeligen Netzen liegenden und über den Dächern der City schwebenden Autos, eines von Menschen Besitz ergreifenden, schwarzen Symbionten und, und, und… Die Liste dieser Szenen ist lang! Zur Abrundung all dieser Effekte gibt es dann auch noch mitreißende Filmmusik, die die Anspannung des Zuschauers in die Höhe treibt.

Spider-Man 3Spider-Man 3Spider-Man 3
Einziger Minuspunkt: Als Spider-Man kurz vor Schluss zu seinem finalen Kampf ansetzt, verharrt er kurz vor einer riesigen amerikanischen Flagge, was bei mir und anderen Zuschauern kleines Seufzen hervorbrachte. Natürlich können es Hollywood-Filme wieder einmal nicht lassen, diesen Pathos und ungehemmten Stolz auf ihre ach so tolle Nation zu demonstrieren. Das hätte wirklich nicht sein müssen, aber da es sich hierbei nur um eine sekundenlange Sequenz handelt, sei es den Machern von „Spider-Man 3“ verziehen. In diesem Zusammenhang kam bei mir eine Frage auf: Ist es eigentlich Zufall, das Spider-Mans Outfit in den Farben der amerikanischen Flagge geschneidert ist? Okay, dafür können natürlich die Filmemacher nichts, die sich ja auch nur an die Comicvorlage hielten… Aber eine Überlegung ist es dennoch wert, ob Spideys Kostüm eine Hommage an Stars and Stripes darstellt.

Immer noch völlig gebannt starrten wir auf die Leinwand, über die jetzt der Abspann lief, welcher wiederum von übereiligen Zuschauern, die wohl nach über zwei Stunden dringend aufs Klo mussten und schon aufstanden, verdeckt wurde. Wir aber blieben sitzen und ließen den Film noch einmal auf uns wirken. Schließlich brach es aus mir heraus: „Ich fand den sooo toll!“ und meine Mitstreiter stimmten sofort mit ein. Das Popcorn war fast alle, was sicher auch daran lag, dass die Hälfte davon wieder auf und sogar unter meinem T-Shirt gelandet war und der Kinosaal war bis auf ein paar vereinzelt herumstehende Colabecher und illegal ins Kino geschmuggelte Chipstüten völlig leer. Von weiter unten schaute der Kartenabreißertyp zu uns herauf und setzte uns damit unter Druck, sodass wir wohl oder übetel aufstehen und erst draußen besprechen konnten, was einfach gesagt werden muss.

„Spider-Man 3“ ist besser als die ersten beiden Teile zusammen und übertrifft alle Erwartungen. Wenngleich nicht alle Marvelcomic-Verfilmungen rocken, wie die von Daredevil zum Beipsiel, so tut es dieser umso mehr: „Spider-Man 3“ rockt – und zwar gewaltig!!!

… und die Moral von der Geschicht’ (die uns übrigens schon im Film gelehrt wird): „Du hast immer die Wahl, dich für das Gute zu entscheiden!“ Genau! Denn wir haben uns entschieden, den Film schonen einen Tag vor seinem offiziellen Kinostart zu sehen!

Eine Rezension von Anja Strilek
(01. Mai 2007)
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Daten zum Film
Spider-Man 3 USA 2007
(Spider-Man 3)
Regie Sam Raimi Drehbuch Ivan Raimi, Alvin Sargent
Produktion Avi Arad, Stan Lee
Darsteller Bill Nunn, Dylan Baker, J.K. Simmons, Rosemary Harris, James Cromwell, Bryce Dallas Howard, Topher Grace, Thomas Haden Church, James Franco, Kirsten Dunst, Tobey Maguire, Theresa Russell
Länge 140 min FSK 12
http://spiderman3.sonypictures.com/
Filmmusik Christopher Young, Danny Elfman
Kommentare zu dieser Kritik
Tine sagte am 01.05.2007 um 12:43 Uhr

Superklasse!!! Eine tolle Rezension! Erinnert mich an den gestrigen tollen Abend. Ich finde ganz speziell für diesen Film sollte eine 7-Sternchen-Bewertung eingeführt werden. 6 reichen definitiv nicht!!!
Als Kritik zu diesem Film kann ich mich nur an die Worte "der beste Spiderman aller Zeiten" erinnern. Ich gehe weiter und sage, es war einer der besten Filme, die ich bis jetzt gesehen habe. Wer heute abend noch nichts vor hat, dem kann ich nur raten, schnellstens ins Kino zu rennen!
Anj TEAM sagte am 01.05.2007 um 12:46 Uhr

Und dann immer wieder, damit das hohe Budget schnell wieder eingespielt wird ;-)

Ja, schade, dass es keine 7-Sterne gibt, denn wir haben ja die ersten beiden Rezensionen so ebwertet, dass meine eine Verbesserung an den Sternen erkennt. Würden wir das fortführen, müsste der erste Teil ja nur vier Sterne kriegen, der zweite 5 und der dritte 6. Das scheint mir aber für den ersten Teil doch zu gemein.
Stefan R. TEAM sagte am 01.05.2007 um 12:51 Uhr

Das erscheint mir auch zu gemein für den ersten Teil, wo ich ihn doch rezensiert habe ;-)

Sehr schöne Kritik, nach der ich mich umso mehr auf den kommenden Sonntag freue!
anntech86 sagte am 01.05.2007 um 13:41 Uhr

Sehr schöne Rezension. Ich finde aber, dass selbst eine 7 Sterne Bewertung für diesen Film nicht reicht. Der hat echt noch ganz viele Sterne mehr verdient. War ein ganz toller Abend gestern. Ich kann nur jedem empfehlen ganz schnell ins Kino zu gehen und diesen Film zu sehen.
Und jeder der euch was anderes erzählt der lügt. Glaubt es mir!
Renee TEAM sagte am 02.05.2007 um 12:34 Uhr

Eine tolle Rezension, großartig geschrieben und absolut als Anheizer geeignet! Jetzt hab ich richtig Lust bekommen, mir den Film anzuschauen, obwohl das gar nicht so bald geplant war.
Tine sagte am 02.05.2007 um 18:12 Uhr

1. Wie schafft man das nur sich bis Sonntag zu gedulden?
2. 7 Sterne würden reichen, aber dann müsste es hier bei mannbeisstfilm auch der einzige Film sein, der 7 Sterne bekommt!!!
Stefan R. TEAM sagte am 02.05.2007 um 19:55 Uhr

@Tine:

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, und bis dahin hält mich der Unistress auf Trab ;-)
Asokan TEAM sagte am 02.05.2007 um 20:32 Uhr

Ich kann mir die überraschend einstimmige Hysterie hier - mitsamt unsinniger Forderung nach höherer Sternenvergabe - nur damit erklären, daß "Spider-Man 3" einer der seltenen Hollywood-Blockbuster der letzten Jahre ist, der einen nicht kolossal enttäuscht. In der Tat ist er durchweg unterhaltsam, hat viele atemberaubende (Computer-)Bilder, ist humorvoll und ansprechend, mitreißend inszeniert und solide gespielt, wenn man mal von der verkitschten Melodramatik zum Schluß absieht.

Doch das Drehbuch leidet an absurden narrativen Fehlgriffen, die man so nur aus Seifenopern findet: kurzzeitiger Gedächtnisschwund, Liebesintrigen zwischen Freunden, Rache-Obsessionen, emotionale Manipulationen und Faustkämpfe zwischen Liebesrivalen. Doch das ist kein unbedingt neues Manko in der "Spider-Man"-Serie: die Handlung lief bislang immer nach dem 08/15-Muster ab, konnte aber zumindest in dem mutigen, bedächtigeren, selbstironischen zweiten Teil durch viele clevere, amüsante Charakter-Momente belebt werden.

Als Comic-Adaptionen laufen diese Filme aber immer Gefahr, den zweidimensionalen Charakteren zuviel Raum und Tiefe zu gestatten und damit den Elan der Inszenierung und die narrative Vorwärtsbewegung erschlaffen zu lassen. Ang Lees "Hulk" krankte genau an diesem Problem, da er mehr faszinierende Charakterstudie als packendes Action-Abenteuer war. Auch fehlte ihm fast jeglicher Humor.

"Spider-Man 3" hat auch so seine narrativen und charakterlichen Probleme, ist aber oft mutig genug, sich Zeit zu lassen, um den rechten Ton zu finden, und vor allem auch widerholt mit seiner Hauptfigur zu brechen. Was diesmal nicht immer so glückt wie im zweiten, fraglos besten Teil der Reihe, der Geist, Auge und Zwerchfell gleichermaßen ansprach. Auch weiß dieser dritte Teil nicht so recht zu einem zufriedenstellenden Ende für die zahlreichen Erzählstränge zu finden. Dennoch sehr solides Popcorn-Kino mit manch interessanten, intelligenten und auch urkomischen Charakter-Momenten, die in der finalen Effektschlacht und den allzu pathetischen Dialogen etwas verloren gehen.
Anj TEAM sagte am 03.05.2007 um 10:07 Uhr

Dass kein richtiges Ende für jede Einzelstory gefunden wurde, finde ich gut. Das wäre dann wieder zu unglaubwürdig perfekt gewesen, wenn sich alles innerhalb des Film aufgeklärt hätte.
H. Christian Haslecker TEAM sagte am 03.05.2007 um 23:03 Uhr

In welchem Film wart ihr alle??? SM3 ist eine der lieblosesten Inszenierungen, die ich seit langem gesehen habe. Die Musik war plump, die Darsteller mittelmäßig, die Spannung allein auf die Effekte ausgerichtet, und nach einer Stunde wartet man schon auf den Abspann. Kein Wunder, dass alle gleich davongelaufen sind nach dem Schinken!
Asokan TEAM sagte am 04.05.2007 um 12:03 Uhr

Davongelaufen? In unserer Vorstellung haben die Leute am Ende applaudiert... so beeindruckt waren sie. :-D
Anj TEAM sagte am 04.05.2007 um 15:57 Uhr

Wahnsinn, wie sehr anscheinend die Meinungen auseinander gehen. Ich habe bei allem, was du, Christian, sagst, das Gegenteil empfunden. Aber sei nicht bös, sowas ist nun mal seeeehr subjektiv.
Tine sagte am 05.05.2007 um 09:28 Uhr

Die Story war doch absolut genial. Ich liebe es, wenn es in einem Film mehrere Erzählungen gibt, die am Ende zusammenlaufen. So war das auch hier. Die Story wird nicht einfach von vorne nach hinten heruntererzählt, sondern macht Schlenker, was ja gerade die Spannung erhält. Viele Filme sind so vorhersehbar.
Außerdem war in Spiderman 3 alles drin: Action, Romantik, Humor. Deswegen müsste er eigentlich allen gefallen, die entweder Actionfilme mögen, Liebesschnulzen oder Komödien. Da frag ich mich doch, was der Christian sonst so guckt. Filme wie Nackt unter Kannibalen?
anntech86 sagte am 06.05.2007 um 14:25 Uhr

Jedem seine Meinung würd ich sagen. Aber für mich war es auch so wie Anj schreibt. Aber so gehen halt die Meinungen auseinander. Muss man akzeptieren.
Krokodil sagte am 06.05.2007 um 14:50 Uhr

wirklich der beste der drei teile. aber witzig? musste wohl höchstens zwei mal lachen.
Anj TEAM sagte am 06.05.2007 um 16:33 Uhr

Naja, das dritte mal mussten wir aufgrund eines Kommetnars von mir lachen. Da konnte der Film nix für. war aber trotzdem lustig
Tine sagte am 06.05.2007 um 17:17 Uhr

Natürlich kann jeder seine Meinung haben. Ich frag mich nur, wie es passieren kann, dass jemand Spiderman 3 also sooo grottenschlecht bezeichnet. Denn der dritte Teil war ja nun nicht großartig anders als die anderen zwei, also natürlich besser, aber zumindest nicht schlechter. Und wer geht denn ins Kino, wenn ihm die ersten beiden Teile nicht gefallen haben?! Ist doch logisch, dass man dann enttäuscht ist. Und dass man die ersten zwei Filme gut fand und den dritten total daneben kann ich mir einfach nicht vorstellen. Dann muss man seine Meinung innerhalb kurzer Zeit schon sehr verändert haben.
Demnach kann ich das nicht verstehen, wenn jemand hier schreibt, dass der dritte Film irre schlecht ist.
Stefan R. TEAM sagte am 06.05.2007 um 19:11 Uhr

Der dritte Spider-Bindestrich-Man ist ohne Zweifel ein überaus unterhaltsamer, effektreicher Blockbuster! Die Effekte wirken noch ausgeklügelter als in den Teilen zuvor, und auch die Schauspieler liefern allesamt gute Leistungen ab. Allerdings empfand ich die Peter-Parker-macht-einen-auf-cool-Sequenz teilweise etwas zu übertrieben. Sicherlich, seine Emotionen und Gefühle wurden alle durch das Ding aus dem All verstärkt - trotzdem wäre hier ein Weniger defintiv ein Mehr gewesen. Nichtsdestotrotz reiht sich Spider-Man 3 nahtlos in die Serie ein und beschert Fans genau das, was sie wollen, nämlich Spider-Man in einer Effekt-Schlacht, die (momentan noch) ihresgleichen sucht.

Tine sagte am 07.05.2007 um 13:20 Uhr

Natürlich war der "coole Peter Parker" etwas übertrieben, aber das war doch gerade das Lustige daran. Wenn das entschärfter dargestellt worden wäre, hätte man ja nix zum Lachen gehabt.
Heidenblut sagte am 07.05.2007 um 16:24 Uhr

Der Kritik von "Asokan" kann ich nichts hinzufügen, ausser vielleicht, dass mir diese Marketingkette um MARVEL und Konsorten schon seit längerem auf den Zeiger geht.

Oder mit anderen Worten: Bei soviel Stilverlust und Kitsch krieg ich die Fresse dick!
a.miko TEAM sagte am 30.05.2007 um 11:54 Uhr

Ich kann mich da nur Christian anschließen. Spider-Man 3 war einfach nur schlecht... konzeptlos, effektüberladen und moralisierend... Zuviele Erzählstränge und keiner wurde so richtig zu Ende erzählt... Schade...
Tine sagte am 31.05.2007 um 07:58 Uhr

Konzeptlos? Hast du nicht gemerkt wie toll die Erzählstränge ineinander übergegriffen sind? Ich finde es immer super, wenn aus Einzelgeschichten ein Gesamtpaket wird.
Effektüberladen? Hättest du lieber einen langweiligen Film ohne Action? Ich meine es geht immerhin um einen Superhelden!
Und moralisierend? Naja, das ist der Sinn von Geschichten über Superhelden.
Aus welchen Motiven hast du dir den Film angeschaut? Was hast du erwartet?
Bastian TEAM sagte am 31.05.2007 um 14:28 Uhr

Ich fand den auch nicht so doll...war irgendwie n bisschen albern der Spidey!
a.miko TEAM sagte am 31.05.2007 um 19:19 Uhr

Konzeptlos, da versucht wurde zu viel zu erzählen ohne sich wirklich richtig auf einen Haupterzählstrang zu konzentrieren. Daher wirkte die Story für mich an vielen Stellen lieblos und unvollendet. Der Kurzauftritt von Venom z.B. hätte nicht sein müssen. Das wird der Figur nicht gerecht... Mehr ist nicht immer besser und das alles irgendwie im Nachhinein zusammen passte, war keine große Erzählkunst, sondern wirkte im Gegenteil eher gekünstelt. Effektüberladen, da es unzählige Actionszenen gibt, die allerdings die Story nicht vorantreiben, sondern schlicht und einfach nur zeigen, wie gut ein paar Typen am PC rumbasteln können. Die Szene mit der Amerika-Flagge z.B. war einfach nur peinlich... Na ja, außerdem ist Action nicht gleich Spannung... Ganz im Gegenteil Actionszenen können sogar ziemlich schnell ziemlich langweilig werden, wenn der Rest nicht stimmt... und zu guter Letzt: Moralisierend - und das meine ich im negativen Sinne - ist der Film, weil er zwischen Tür und Angel mal eben nen paar Altomaweisheiten zu verkaufen ohne das wirklich der Versuch unternommen wird sich ernsthaft mit den Charakteren auseinanderzusetzen... Zu wenig Tiefgang und zu viel erhobener Zeigefinger...
anntech86 sagte am 31.05.2007 um 20:03 Uhr

Also ganz ehrlich was habt ihr denn erwartet? Ich muss sagen Spider-Man 1 und 2 waren auch nicht tiefgründiger. Und zeigt mir eine Superheldenverfilmung die wirklich Tiefgang hat. Die werdet ihr nicht finden. Dieser Film soll spannend und lusig sein und nicht die Welt verbessern!
H. Christian Haslecker TEAM sagte am 31.05.2007 um 21:24 Uhr

Schöne Diskussion, das...

Ich hab mir überhaupt nichts weiter als gute Unterhaltung erwartet, als ich reingegangen bin, und wurde durch Langeweile und Stumpfsinn enttäuscht. Tut mir leid um die "Alle Superheldenstories sind immer gut"-Fraktion hier, aber ich fand den ersten Teil gut, den zweiten viel besser, und den dritten aus nun schon oft genannen Gründe sehr schlecht.
Das Argument, es sei ebene eine Comic-Verfilmung, wie könne man da Tiefgang erwarten, also entschuldigt bitte! Allein im zweiten Teil war jede Menge Substanz da, zwischen Parker und MJ, zwischen Peter und DocOc, mit seinem besten Freund.
Im dritten Teil hat man versucht, das Ding noch viel weiter aufzublasen, und hat dabei so viel Luft reingepumpt, dass die ganze Geschichte geplatzt ist. So siehts aus.
a.miko TEAM sagte am 31.05.2007 um 21:24 Uhr

Spiderman 1 + 2 waren um Längen besser als Teil 3... Das Comicverfilmungen auch inhaltlich etwas tiefgründiger sein können zeigte doch z.B. Ang Lees Verfilmung des Comics Hulk oder auch andere Comicverfilmungen, wie Sin City, Batman Begins oder X-Men 1... Dass die Filme dennoch alle irgendwie ihrem Genre verhaftet sind ist natürlich klar, aber die Mischung macht's... Zudem verkennt man - denke ich - das Wesen des Comics (klingt jetzt nen bisschen hochtrabend), wenn man das Ganze auf Unterhaltung und Action reduziert... Das ist fast so, als bezeichne man Anime als Kinderfilme...
Stefan TEAM sagte am 31.05.2007 um 23:05 Uhr

Als einen Totalausfall würde ich Spiderman 3 nicht bezeichnen, er ist vielleicht der schwächste teil der Trilogie, aber immer noch gut Unterhaltung. Das Hauptproblem liegt daran, dass einfach viel zu viele Handlungsstränge vorhanden sind. Besonders ärgerlich ist der Auftritt von Venom. Denn gerade bei Spidermans Erzschurken schlechthin, hätte ich mir mehr als nur einen Finalkampf erwartet. Da vermisst man schon die feinsäuberliche Charakterisierung der ersten beiden Teile. Ein weiteres Manko wäre, dass fast die ganze Geschichte auf Zufall basiert.
Rein zufällig als Peter Parker mit Mj im Park liegen, schlägt ein Komet neben ihnen ein und eine seltsame schwarze Flüssigkeit heftet sich an Parkers Moped... Genau dann, wenn sich Spiderman von seinem schwarzen Outfit trennt, ist natürlich Eddie Brock Vorort...
Mir ist schon klar, dass man irgendwie den Plot voran treiben muss, aber warum denn auf so eine penetrante Art und Weise.
Aber lässt man mal die paar Kritikpunkt außer acht, ist Spiderman eine superb inszenierter Comicverfilmung, welche hier und da vielleicht ein paar Schwächen aufweist, im Großen und Ganzen aber genau das bietet was Spidermanfans wollen: Bombastisches Blockbusterkino

Anj TEAM sagte am 01.06.2007 um 17:46 Uhr

Naja, aber reiner Zufall war ja auch schon, dass Peter direkt unter dieser mutierten Spinne stand, als die sich nach unten auf genau seine Hand abseilte...

Okay, aber zur Diskussion (wow!): Nicht alle Superheldenstorys sind gut, wie besipielsweise Daredevil. Da war ich echt enttäuscht.
Bei Spider-Man3 habe ich mich zurückgelehnt, nicht anchgezählt, welcher Erzählstrang jetzt welche Länge hatte und wann er wie aufgeklärt wurde. Ich hab mich einfach unterhalten lassen und das ging sehr gut. Wer sich durch den dritten Teil nicht unterhalten, sondern eher gelangweilt fühlte, kann ja nix dafür. So sind eben die Geschmäcker.
Was mich allerdings auch verblüfft, dass der Geschmack ein und erselben Person innerhalb der Teile so auseinandergeht. Das muss man mir nochmal näher erklären.
Schade, dass einigen der Teil 3 nicht gefallen hat, aber ich finde ihn immer noch bombastisch und doch, bei mir ist es nunmal so, dass großartige Action eine ganze Menge Spannung rausholt (wobei der Rest auch toll war!)
Tine sagte am 02.06.2007 um 09:42 Uhr

Ja, ich kann das auch irgendwie nicht verstehen, wie man die ersten beiden Teile gut und diesen jetzt als so schlecht empfinden kann. Gerade den ersten Teil fand ich dann im Fernsehen sogar superlangweilig. Da hat mich Spiderman 3 echt überrascht.
Dass ich die vielen Erzählstränge liebe, habe ich ja schon mehrmals betont. Vielleicht liegt es daran, dass Frauen multitaskingfähig sind und daher auch viele Handlungsstränge besser verkraften und Männer sich eher lieber auf eine Sache, also eine Erzählung konzentrieren wollen und die dann aber dafür richtig gut sein muss. Zumindest macht es hier den Anschein als würden die Frauen hier den Film eher gut finden und die Männer eher schlecht...
Und das mit dem Zufall: das ist ja nun kein besonders vernünftiges Argument. Trillionen von Filmen basieren auf Zufall, also quasi alle! Aber der Witz ist: das Leben basiert auch auf Zufall. Vielleicht nimmt der Zufall im Film etwas überhand, aber ohne gäbe es ja auch keinen vernünftigen Film.
a.miko TEAM sagte am 02.06.2007 um 11:11 Uhr

Ich glaube die Diskussion driftet ein bisschen ab... Das Frauen-Männer-Argument halte ich für wenig stichhaltig. Ich bin ja auch eine Frau und mir gefällt der Film nun mal nicht... Teil 1 + 2 unterscheiden sich zudem sehr stark von Konzept des dritten Teils, so dass es sehr wohl möglich ist einige Teile gut zu finden und andere nicht... Jeder Film bildet im Grunde eine Einheit und funktioniert ohne die anderen beiden Teile...
Stefan TEAM sagte am 02.06.2007 um 15:10 Uhr

Es mag schon richtig sein, dass die meisten Filme auf Zufall basieren nur wird bei Spiderman der Bogen so weit überspannt, dass es fast ärgerlich ist.
So hätte sich zum Beispiel die außerirdische Substanz erst bei der Uni an Parkers Moped heften können und nicht gleich im Park.
Das wäre dann auch Zufall gewesen, dafür aber ein bisschen "glaubwürdiger".


Tine sagte am 03.06.2007 um 10:42 Uhr

Sorry, ich hab bei amiko an einen Männernamen gedacht. Gut, dann nehme ich das Argument zurück. Ist dann eben Geschmackssache, was man mag.
Das Zufallsargument werde ich nie verstehen, deswegen sag ich dazu nix mehr...
anntech86 sagte am 03.06.2007 um 11:04 Uhr

Wir reden hier über einen Hollywood-Film. Und ohne "Zufall" hätte es den ganzen Film nicht gegeben. Ob nun glaubwürdig oder nicht sei mal dahingestellt. Und jetzt erklär mir mal einer wieso sich diese Substanz erst bei der Uni an Peters Moped hätte heften sollen? Ist doch unlogisch, wenn es per Zufall direkt in der Nähe seines Mopeds im Park landet. Also für mich ist das klar nachvollziehbar gewesen.
Stefan TEAM sagte am 03.06.2007 um 13:07 Uhr

Es wäre auf jeden Fall nachvollziehbarer gewesen, wenn sich die Substanz dann an Peter heftet, wenn er mit dem Professor an der Uni spricht.
Ich will jetzt aber auch nicht mehr weiter auf dieses Thema eingehen, weil es ja schlussendlich nicht ganz so drastisch ins Gewicht fällt wie es vielleicht den Anschein haben mag
Das wichtigste ist, dass der Film unterhält und mehr muss nicht gesagt werden.



Marleen sagte am 05.06.2007 um 14:25 Uhr

Ich war vom 3.Teil auch eher enttaeuscht, gerade weil ich die ersten beiden Teile sehr gut fand. Abgesehen von MJ, die ich auch hier wieder sehr gut und glaubwuerdig fand, waren alle anderen Charaktere eher unzulaenglich:
Peter Parker, der eher ein sensibler und gefuehlsbetonter Mensch ist, schafft es nicht sich mit seiner Freundin ueber ihre Probleme zu unterhalten, nur weil sein Erfolg als Spider-Man ihn ablenkt;
Peters Tante, die bisher immer der ruhige Pol im bewegten Leben des Spider-Man war und auch ihre eigenen Probleme hatte, kommt in diesem Teil einfach nur in unpassenden Momenten reingeschneit, um Pseudo-Weisheiten von sich zugeben.
Die Verwandlung des Journalisten in Venom wirkte zu aufgesetzt und man hatte das Gefuehl, dass das noch schnell in den Film mit reinmuss, um noch mehr Plot zu haben. Einfach zu viel des Guten bzw. des Boesen.
Dass Peter Parker sich einfach nur den Pony ins Gesicht kaemt und sofort der coole aber boese Moechtegernmacho ist, war auf Dauer eher laecherlich als belustigend.

Wieso kann man jeden der drei Filme nicht unterschiedlich gut finden? Schliesslich sind es drei abgeschlossene Filme mit drei verschiedenen Handlungen. Daher ist es einfach nur recht und billig, die drei Film unterschiedlich zu bewerten.
Zombie-mower TEAM sagte am 05.06.2007 um 20:40 Uhr

Ich muss mich bei Spiderman 3 den kritischen Stimmen der Kommentatatoren und der Autoren anschließen.

Ich finde einen wichtigen Bestandteil eines Films macht seine Innovativität und Originalität aus.
Das war bei Spiderman 1 der Fall: Peter Parker bekommt über Nacht Superkräfte, kann damit aber gar nicht umgehen, macht viele Fehler, schaffts mit der Zeit jedoch, wenn auch nur technisch, einen Helden zu mimen. Ist sozial und psychisch aber genauso labil wie zuvor, vielleicht etwas selbstbewusster, lernt aber allmählich mit vielen anspruchsvollen Aufgaben und Verantwortungen gleichzeitig zu jonglieren.
Das ist um einige Male authentischer und lebensnaher als andere Comicverfilmungen wie Superman, Daredevil und Hellboy, wo die Helden einfach nur tough sind.

Die drei Nebenstränge: die Beziehung zu MJ, die Problematik um die Ersatzfamilie Osborn (mit dem Ersatzvater und Vorbild Norman Osborn, der zu Spidermans Gegner Green Goblin mutiert - sowie Peters bester Freund Harry, der nach und nach zum Rivalen wird) und die Verpflichtung zu den Großeltern - bilden ein schönes Gleichgewicht und sind aufgrund ihrer sehr liebevoller, detaillierter und zusammenhängender Struktur sehr spannungsfördernd.
Spiderman war gegenüber der Konkurrenz wie X-Men und später The Fantastic Four, sowie die Neuauflagen von Batman und Superman einfach menschlicher und psycholgisch tiefgründiger.

Ein Comic als ActionDrama war damals im Erscheinungsjahr 2002 sehr neu und hat die Zuschauer total fasziniert.

Der Nachfolger Spiderman 2 hat die Geschichte noch weiter gesponnen, die Konflikte (zu MJ und Harry) vertieft und einen weiteren menschlichen Antagonisten, DocOc, entstehen lassen. Ebenfalls mit viel subitilem Feingespür.

Dagegen wirkt Spiderman 3 - der neuste Streich - einfach nur zu bunt und durch seine oberflächlichen, aber zahlreichen Entwicklungen überladen. Die noch besseren, noch phänomenaleren Effekte und die Verzerrung der Konflikte ins Absurde sind dabei die größten Schwachpunkte. Tobey Maguiere möchte diesem technischen Overtop nicht nachstehen und macht mit seinen gesteigerten Bemühungen den dargestellten Charakter (v.a. Peter Parker) teilweise richtig lächerlich. Z.B. zu Beginn im Theater oder als der coole Tanzlokal-Abräumer.

Dem Kirsten Dunst Charakter wird soviel Seelenkummer aufgebürdet, dass jedes andere junge Mädchen an ihrer Stelle bereits schizophren geworden wäre.
Und nicht zu vergessen der letzte Aufsetzer: Peter Parker muss sich nun mit drei Gegnern, statt zwei, rumschlagen.

Einfach TOO Much.
Im selben Fahrwasser fährt ja auch der Blockbuster Fluch der Karibik 3.
Macht man den Fehler, beide Filme an einem Wochenende anzuschauen, könnte man innere Blähung davontragen.
Tine sagte am 06.06.2007 um 15:25 Uhr

Ich habe Spiderman 3 als stilistisch nicht so extrem anders als die ersten beiden Teile empfunden und konnte daher nicht nachvollziehen wie man Teil 1 Note Eins geben kann und dem dritten Note 6. Kleinere Abweichungen sind ja verständlich. Kann ja nicht jeder so einen super Kinoabend gehabt haben wie ich!
Und über Fluch der Karibik 3 reden wir dann woanders weiter... Wer schreibt die Rezension?
lordofweed sagte am 24.11.2008 um 01:06 Uhr

Der Film ist schlecht, definitiv schlechter als Spiderman 2 und Spiderman 1. Die Handlung, dass ein böser außerirdischer Schleim auf die Erde kommt und Spiderman böse macht und er noch mit einem Sandmutanten zu kämpfen hat ist nicht gerade die beste. Natürlich wurde nur die Comicvorlage Verfilmt. Allerdings war der Comic schlecht. Spätestens der Dialog: "Ich habe einen Gast" - "einen Gast-Gast?" hat mich tierisch aufgeregt.
Filmfan94 sagte am 18.07.2012 um 17:12 Uhr

Der beste der Reihe. Der Kritik gibt es nichts hinzuzufügen und es ist jedem seine Meinung ob er jetzt der beste oder der schlechteste der Reihe ist.

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