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Liebe braucht keine Ferien

Liebe braucht keine Ferien

Ein Film von Nancy Meyers

Von ihren jeweiligen Beziehungen frustriert und im tiefsten Inneren einsam lassen sich die beiden Frauen Amanda (Cameron Diaz) und Iris (Kate Winslet) auf ein ungewöhnliches Experiment ein: einen Häusertausch. Flux zieht Amanda aus L.A. für zwei Wochen in ein Kaff in der Nähe von London, während sich Iris in deren Luxusvilla in L.A. breit machen darf.
Amanda lernt in England alsbald Iris´ charmanten Bruder Graham (Jude Law) kennen, und obwohl sich beide dagegen wehren – oh Wunder! – verlieben sie sich mit der Zeit ineinander. Dass sie beide endlos kompliziert sind, macht die Sache lustig. Dass Graham sich als Witwer und zweifacher Vater entpuppt, sorgt neben einer Reihe Komplikationen für den nötigen „Tiefgang“.
Iris ihrerseits lernt – noch ein Wunder! – in L.A. ebenfalls jemanden kennen, nämlich den Komponisten Miles (Jack Black). Die beiden schleppen etwas mehr Beziehungsaltlasten mit sich herum und brauchen daher etwas länger um endlich zueinander zu finden. In der Zwischenzeit betätigt sich Iris als nette Nachbarin und hilft dem pensionierten Drehbuchautor Arthur Abbott (Eli Wallach) dabei, seine Scheu zu überwinden und einen Preis für sein Lebenswerk entgegen zu nehmen.
An Weihnachten gestehen sich nun alle Vier gegenseitig ihre Liebe, Schluchz!, dann scheint ein ganzer Kontinent und dazu noch der weite Atlantik jeder gemeinsamen Zukunft im Wege zu stehen, aber Nein!, die Liebe ist stärker, ja sogar so stark, dass alle zusammen noch Silvester feiern können! Fin.

Die strategisch an Weihnachten platzierte Romantic Comedy will zum Glück nicht mehr sein als nette Unterhaltung, und das gelingt ihr auch. Man darf allerdings kein bisschen Mehr von ihr erwarten.
Die Story kommt nur mit mäßigem Tempo in die Gänge und bleibt immer wieder mal an ihrer zu starken Vorhersehbarkeit hängen. Die Figuren sind zwar schön ausgedacht, wirken aber hölzern und im Spiel der Darsteller meist aufgesetzt. Zu stark ausgeprägt sie die gewollten Unterschiede zwischen Iris, die dauernd heult, und Amanda, die seit der Scheidung ihrer Eltern nie wieder weinen konnte, zu plump die Opposition von Jack Black auf der einen und Jude Law auf der anderen Seite. Dabei liefern die Männer gegenüber den Frauen noch das überzeugendere Spiel ab.
Der Film wirkt durchkalkuliert, wie mit dem Zollstab sind dem Traumpaar Diaz – Law zwecks Identifikationspotenzialsmaximierung die Normalos Winslet – Black gegenübergestellt und der kühle Luxus von L.A. findet sein Pendant in den romantisch verschneiten Hügeln Englands.
Ein wirklich gelungenes, leider nur selten eingesetztes Element sind Amandas Gedanken in Form von Kino-Trailern, die sie von Berufs wegen hat. Wie auch der Trailer zum Film sind diese Gedanken-Trailer allerdings um einiges spritziger als dann die tatsächliche Handlung selbst...
Für einen netten Filmabend zu zweit, bei dem man nicht alles mitbekommen muss, um den Inhalt zu verstehen, ist dieser Streifen wohl genau das Richtige.

Eine Rezension von H. Christian Haslecker
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Daten zum Film
Liebe braucht keine Ferien USA 2006
(The Holyday)
Regie Nancy Meyers Drehbuch Nancy Meyers
Produktion Columbia Pictures, Universal Pictures u.a.
Darsteller Cameron Diaz, Jude Law, Kate Winslet, Jack Black
Länge 138 Minuten FSK 12
http://www.sonypictures.com/movies/theholiday/
Kommentare zu dieser Kritik
Renee TEAM sagte am 09.07.2007 um 21:39 Uhr

Dieser Film ist nicht ganz leicht zu bewerten, da sich unheimlich komische und spritzige ebenso wie gefühlvolle Momente mit eher langatmigen, um nicht zu sagen langweiligen Passagen abwechseln. Letztere nehmen immer mal wieder die Fahrt aus der Geschichte. Ebenso gegensätzlich sind die einerseits extrem vorhesehbaren Handlungsentwicklungen und die andererseits ganz unerwartet präsentierten Einlagen (wie die Figur des Schreiberlings Arthur, die gelegentlich den Fokus von den Liebesgeschichten wegnimmt und so vor allzu viel Kitsch bewahrt).

Was die Schauspielerleistungen angeht, sehe ich nicht ganz so schwarz. Zwar kann ich Cameron Diaz in ihrer Rolle nicht viel abgewinnen, doch das liegt eher an einer allgemeinen Abneigung meinerseits gegen ihr immer irgendwie aufgesetzt wirkendes Spiel. Kate Winslet ist dagegen erfrischend natürlich und liefert die nötige Balance zu Diaz und dem etwas abgedrehten Jack Black (der allerdings zugegebenermaßen sehr unterhaltsam ist). Jude Law liefert eine sehr zufriedenstellende Leistung ab und ist eindeutig der Sympathieträger in diesem Ensemble.

Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Film, wenn auch mit ein paar kleinen Schwächen.
Anj TEAM sagte am 04.10.2008 um 12:28 Uhr

Ich war eher positiv überrascht von dem Film, den ich streckenweise doch sehr romantisch und unkitschig fand.

Camreon Diaz' Spiel empfinde ich auch als aufgesetzt, das von Jude Law nett, aber nichtssagend. Kate Winslet dagegen kommt absolut antürlich und liebenswert rüber und zu Jack Black kann man immerhin sagen: der hat was. Und ich finde es toll, dass auch einmal jemand wie er in einer romantischen Komödie mitspielt und eben nicht nur die überdurchschnittlich attraktiven Law und Diaz.

Recht unterhaltsam und auch irgendwie schön. Netter Film, kann man sich auf eden Fall anschauen, wenn man gerade in verkscuhelter Stimmung ist.

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