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Der Schakal

Der Schakal

Ein Film von Michael Caton-Jones

Der Schakal, das ist Bruce Willis, ein hochbezahlter sowie hochtechnisierter Meister-Auftragkiller, dessen wirklichen Namen und Aussehen niemand kennt. Nachdem ein russischer Mafiaboss, bei einer gemeinsamen Aktion des FBI und der russischen Polizei, erschossen wurde, schwört die russische Mafia Rache und engagiert eben jenen Schakal. 70 Millionen Dollar soll er für den Auftrag bekommen. Exakt und bis ins kleinste Detail plant er die Tat.
Der FBI Agent Carter Preston (Sidney Poitier) vermutet, dass der Schakal den FBI Direktor ermorden soll und macht sich aus diesem Grund, mit Hilfe seiner russischen Kollegin Valentina Koslova (Diane Verona), auf die Suche nach dem einzigen Mann, der den Schakal identifizieren kann Declan Mulqueen (Richard Gere), einem ehemaligen IRA-Terroristen. Mulqueen weiß, wie der Schakal arbeitet und außerdem noch eine persönliche Rechnung mit dem Schakal offen hat.
Mulqueen findet heraus, dass dieser es eigentlich auf die First Lady abgesehen hat, die er, während der Eröffnungsfeier eines Krankenhauses, mittels einer computer-gesteuerten Maschinenpistole erschießen will. Dank Mulqueen misslingt der Anschlag jedoch und der Schakal muss in die nächstgelegene U-Bahn Station fliehen, wo es zwischen ihm und Mulqueen zum tödlichen Showdown kommt.
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Der Schakal ist ein richtig gut gemachter, super spannender Thriller mit brillanten Darstellern. Ein Highlight des Films ist die ungemein bösartig und charismatische Darstellung von Bruce Willis, der mit dem Schakal einen der coolsten Anti-Helden seiner Karriere geschaffen hat. In fast jeder Szene taucht Willis in einer anderen Verkleidung auf und offenbart dem Zuschauer eine andere, noch bösartigere Facette des Schakals, der mit einer solchen Gelassenheit und ohne jegliche Emotion seine Gegner (und jeden, der ihm sonst noch im Weg steht) umbringt, dass man den unvermeintlichen Schluss fast bedauert.
Ein weiteres Highlight ist der ebenso coole Soundtrack, der dem Schakal selbst wie auf den Leib geschneidert ist und den Zuschauer bedingungslos in den Film hineinreißt. Besonders deutlich wird dieses Zusammenspiel von Soundtrack und des Coolness des Schakals, in der Szene, in der das FBI versucht die ehemalige Geliebte Mulqueens (Mathilda May) zu beschützen und der Schakal, im überraschenden Zusammenspiel von Dunkelheit und dröhnender Musik (Red Tape von Agent Provocateur), einen FBI Agent nach dem anderen abknallt.
Der SchakalDer SchakalDer Schakal
Mit dem Originalfilm Der Schakal aus dem Jahr 1973, der auf dem Roman von Frederick Forsyth basiert und von einem Anschlag auf Charles de Gaulle handelt, hat der Film – zum Glück – nicht besonders viel gemeinsam.
Der Schakal ist ein absolut sehenswerter Thriller, der enorm viel Spaß und Spannung bringt. Handwerklich perfektes Action-Kino, wie es sein sollte und leider viel zu selten in solch einer Stimmigkeit zu sehen ist.

Eine Rezension von Christina Heiser
(21. Mai 2007)
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Daten zum Film
Der Schakal USA 1997
(The Jackal)
Regie Michael Caton-Jones Drehbuch Kenneth Ross, Chuck Pfarrer
Produktion Universal Pictures
Darsteller Bruce Willis, Richard Gere
Länge 124 min. FSK 16 Jahre
Kommentare zu dieser Kritik
morfois sagte am 21.05.2007 um 20:45 Uhr

wow,wow,wow - was für eine enthusiastische Kritik! Nur leider grundfalsch!! Dieser Film ist ein Parade-Anwärter für den "Razzie-Award" oder die "Gurke des Jahres" als vergurktetes Remake eines Klasse-Originals! Warum um Himmels Willen, müssen die Amis alle Filme remaken - egal ob das Original gut oder schlecht war?? Und das Original von Zinnemann war gut! Im Gegensatz zu diesem Haufen Bullshit, von Caton-Jones mit einem katastrophal fehlbesetzten Bruce Willis(den wohl gerade die Aussicht, endlich einmal einen Bösewicht spielen zu dürfen gelockt hat)!! Willis chargiert umerträglich, spielt wie ein Schauspielschüler im ersten Semester, dem von seinem Lehrer aufgegeben wurde:"Zeigen sie mir, wie sie einen Killer spielen würden!" Willis liefert eine peinliche Perücken-Show, fühlt sich bereits bis zur unkenntlichkeit maskiert, indem er nur eine Brille aufsetzt. Was für eine Leistung lieferte da Edward Fox im Original, der dem Killer eine Eiseskälte verlieh, indem er einfach "normal" spielte, ohne zur Comicfigur zu werden. Willis dagegen berauscht sich an der Coolness, wie er einen Schwulen spielen kann, nur um sich in der nächsten Szene wieder einen blöden, falschen Bart anzukleben!DAS HAT NICHTS MIT SCHAUSPIELKUNST ZU TUN, ER BLEIBT BRUCE WILLIS MIT FALSCHEM BART!!!!!!
Der Rest der Besetzung liefert solide Routinearbeit - mehr aber auch nicht. Während Richard Gere glaubhaft wirkt, schaltet Sidney Portier auf "FBI-Agent Autopilot", so oft hat er diese Rolle mittlerweile gespielt. Nichtsdestotrotz sieht man ihn immer wieder gerne, genau wie Diane Venora, die meiner Meinung nach viel zu selten besetzt wird.
Über die restliche, auf "amerikanisches Format" zurechtgedengelte Story möchte ich mich eigentlich gar nicht mehr weiter auslassen. Ein Spitzen-Thriller, dessen Stärken gerade in den real-historischen Hintergründen lag, wurde mit doofer Russen-Mafia-Thematik von Hollywood verkack-wurstet!Demnächst steht ja die Neu-Verfilmung eines meiner All-Time-Favourites an:das Remake von Carpenters "Escape from New York". Wenn das ähnlich beschissen wird, wie die bisherigen Carpenter-Remakes(und das ist zu befürchten!),wetze ich schon mal die Messer...
Christina TEAM sagte am 23.05.2007 um 22:05 Uhr

Also wirklich, ich bin schockiert! Ich fnad den Film schon als ich ihn damals im Kino sah absolut geil und schaue ihn mir auch fast jedesmal wieder an wenn er im TV kommt. Ich finde den Brucy da richtig cool und der Richard sieht halt schnukelig aus wie immer. Außerdem - mag die Story noch so an den Haaren herbeigezogen sein, aber das ist ja bei den meisten Action, Thriller und Horror FImlen der Fall - ist auch ziemlich spannend und cool.
Aber da sieht man mal wieder, wie verschieden die Geschmäker doch sein können ;)
Tja, tja, tja.....

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