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Supernatural RSS 1.0


Supernatural

Supernatural

Eine Serie von Kim Manners, Robert Singer, Philip Sgriccia, Charles Beeson, Steve Boyom, Mike Rohl, J. Miller Tobin, James L. Conway, David Nutter, Peter Ellis, Eric Kripke

„We know a little about a lot of things; just enough to make us dangerous.”

"Buffy" und "Angel" lehrten uns, wie man mit dem richtigen Handwerkszeug und ein wenig Ausdauer gierigen Blutsaugern ordentlich den Appetit verdirbt. Seit "Ghost Whisperer" wissen wir, wie man verlorenen Seelen zu ihrer längst überfälligen Ruhe verhelfen kann. Die "4400" oder auch "Medium" eröffneten uns neue Einblicke in die Welt der übersinnlich Begabten. Und in "Poltergeist – Das Legat" sowie schon in "Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI" wurden diese und jede Menge anderer übernatürlich angehauchte Erzählungen zu einem abwechslungsreichen Potpourri buchstäblich phantastischer Geschichten vereint. Das Genre der so genannten Mystery-Serien hält eine beachtliche Spannbreite an Formaten bereit, die jede für sich eine eigene Mythologie entwickelten und den Zuschauer mehr oder weniger originell und mit unterschiedlichem Erfolg das Gruseln lehren.

Bei einer solchen bereits vorhandenen Vielfalt ist die Frage berechtigt, ob es noch mehr gibt, was man über die Welt der Monster, Geister und Dämonen wissen muss. Zumindest Eric Kripke, U.S.-Produzent, Regisseur und Drehbuchautor ("Boogeyman - Der schwarze Mann", "Tarzan") scheint diese Frage schon vor einiger Zeit mit einem eindeutigen Ja! beantwortet zu haben, sofern er sie sich überhaupt jemals selbst gestellt hat. Und so machte er sich daran, dem Mystery-Genre ein neues Familienmitglied hinzuzufügen, und erfand "SUPERNATURAL", eine Serie, die sich seit ihrer Erstaustrahlung im amerikanischen Fernsehen im September 2005 und seit 2007 auch im deutschen Free-TV stetig wachsender Beliebtheit erfreut. Und tatsächlich: so wie die Helden in den bereits erwähnten und in zahlreichen weiteren Serien immer wieder feststellen, dass in der Welt des Übernatürlichen scheinbar nichts unmöglich ist, so erfahren wir nun erneut, dass der andauernde Kampf zwischen den Mächten des Bösen und des Guten längst nicht ausgestanden ist und noch immer ausreichend Abenteuer-Potenzial bereithält. Regelmäßig wird uns von Kripke & Co. eine bunte Mischung an auf dem Bildschirm wahr gewordenen Legenden vorgesetzt, die immer wieder zu unterhalten weiß. Zwar sind viele der Geschichten altbekannt, lassen sich die Autoren doch gern von lang überlieferten Mythen aus den verschiedensten Erdregionen ebenso wie von modernen urban legends inspirieren. Doch fehlt es nicht an Innovation wenn es darum geht, diese Geschichten trotz ihres vertrauten Stoffes spannend zu erzählen. Abgesehen davon entwickelt auch "SUPERNATURAL" eine jener eben erwähnten ganz eigenen Mythologien und definiert deren Gesetzmäßigkeiten auf individuelle Weise.

Doch viel wichtiger als der stetig wachsende Fundus unheimlicher bis bizarrer Kurzgeschichten, die Serien-üblich zum Großteil innerhalb einer einzelnen Folge erzählt und abgeschlossen werden, ist das menschliche Kapital, welches das eigentliche Fundament der Erzählung bildet. Hier offenbart sich auch der Punkt, an dem sich "SUPERNATURAL" von so vielen ihrer Genre-Geschwister unterscheidet. Denn im Grunde genommen ist die Einordnung der Serie in die Sparte Mystery nur zweitrangig. Ihre wesentlichen Merkmale zeichnen sie vielmehr als Drama aus, in dem nicht etwa Geistergeschichten mit ein paar so genannten human interest stories angereichert werden, sondern vielmehr die übernatürlichen Elemente als Füllwerk für die von den Charakteren bestimmte Rahmenhandlung dienen. Denn trotz der zahlreichen übernatürlichen Details, die das Bild der Serie bestimmen, sind es die menschlichen Individuen selbst, allen voran das dynamische Duo der Hauptfiguren, eindrucksvoll zum Leben erweckt durch Jared Padalecki ("Gilmore Girls", "The Christmas Cottage") und Jensen Ackles ("Dark Angel", "Ten Inch Hero"), welche im Mittelpunkt der Erzählung stehen. Höchste Zeit also, dass wir uns ihre Geschichte etwas genauer ansehen:

Die Idylle im Haus der Familie Winchester findet ein jähes Ende, als Mutter Mary (Samantha Smith) eines Nachts im Kinderzimmer des 6 Monate alten Sam unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt: ihr Mann John (Jeffrey Dean Morgan) findet sie von einer unheimlichen Macht an die Zimmerdecke gefesselt, umgeben von Flammen. Das Baby vermag er in die Obhut des 4-jährigen Dean zu übergeben und es so in Sicherheit zu bringen, doch Mary kann er nicht mehr retten.
Ohne zu wissen, was in dieser Nacht tatsächlich geschehen ist, verfolgt er in den nächsten Jahren nur ein einziges Ziel: zu finden und zu vernichten, was immer seine Frau getötet hat. Mit seinen Söhnen zieht er quer durchs Land, bildet sich selbst und die Jungs zu Jägern nach jeglichem übersinnlichen Bösen aus. Zumindest bis sich einer der Brüder entschließt, dieses unstete Dasein aufzugeben. Und so führt Sam (Jared Padalecki) 22 Jahre nach jener schicksalhaften Nacht ein scheinbar ruhiges Leben im College, plant sein Jurastudium und die Zukunft mit seiner Freundin. Doch unvermittelt steht plötzlich Dean (Jensen Ackles) erneut vor ihm und bittet um seine Hilfe, denn John wird seit der letzten Jagd vermisst. Wenn zunächst auch widerstrebend willigt Sam ein, seinem Bruder zu helfen. In Deans heiß geliebtem ’67 Chevy Impala (als heimlicher Star der Serie und Lieblings-Winchester vieler Fans von eben Jenen liebevoll „Metallicar“ getauft), begeben sie sich auf die Suche, die jedoch deutlich länger andauern und weit mehr Kraft kosten wird, als die beiden in diesem Moment ahnen. Zunächst sind die zwei nicht gerade das, was man gemeinhin ein Herz und eine Seele nennt, und auch nach der ersten Wiederannäherung bleibt der übliche (für den Zuschauer oftmals sehr amüsante) Bruderzoff nicht aus; doch den Ernstfall stehen sie Seite an Seite durch, beweisen Zusammenhalt und Verbundenheit. Glücklicherweise. Denn ehe sie es sich versehen, geraten sie in einen scheinbar endlosen Kampf gegen jene Geschöpfe, welche die meisten Menschen nur als dunkle Phantasiegespinste abtun, und müssen sich zudem mit den Schatten ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und ein dunkles Geheimnis lüften, welches damit verbunden scheint...

Was sich bei anderen Shows ähnlichen Formats oftmals nur spärlich oder erst im späteren Verlauf der Show entwickelte, ist bei "SUPERNATURAL" von Beginn an als wichtigster Bestandteil der Erzählung angelegt: der Fokus auf die Figuren, ihre Entwicklungen, ihre Beziehungen zueinander, ihre Konflikte, Sehnsüchte und Ängste. Es ist keine Mystery-Serie mit emotionalem Touch, sondern eine Geschichte, die von den Schwierigkeiten zweier Brüder in vom Schicksal zerrütteten Familienverhältnissen erzählt. Bloody Mary und ihre Geisterkollegen, Wendigo, Dämonen und Zombies sind da eher gruseliges Beiwerk, welches die Spannung in die Höhe treibt und der Serie eine zusätzliche Dimension verleiht, wobei im Angesicht dieser Bedrohungen einige der wichtigsten Figurenentwicklungen stattfinden. So steckt viel mehr hinter den einzelnen Episoden, als bei erster oberflächlicher Betrachtung deutlich wird. Wer sich auf die Serie einlässt, wird schnell feststellen, dass es sich hier um viel mehr als nur eine lieblos zusammengeschusterte Produktion oder ein typisches Beispiel jener Programme handelt, die vor allem auf ein heranwachsendes Publikum mit Interesse am Ungewöhnlichen und Erschreckenden gerichtet ist. Zwar zielt auch "SUPERNATURAL" offenkundig vor allem auf die jüngeren Zuschauer. Doch der düstere Unterton, die sorgfältig ausgearbeitet Grundgeschichte und nicht zuletzt die Tatsache, dass die Brüder ihre Teenager-Zeit längst hinter sich gelassen haben, machen die Serie deutlich erwachsener als manche ihrer Vorgänger und damit auch für ein post-pubertäres Publikum attraktiv.

Auch wenn die Brüder auf den ersten Blick als stereotype Verkörperungen des oberflächlichen Draufgängers und Frauenhelden einerseits sowie des schüchternen und konfliktscheuen Vorzeigestudenten andererseits erscheinen, erhalten sie schon nach kürzester Zeit, bereits während der ersten Folgen, genügend Tiefe, um glaubhaft und interessant zu sein. Auch die Beziehung der Brüder wird trotz ihrer Komplexität und teilweisen Widersprüchlichkeit in ihren Grundzügen mühelos innerhalb der Eingangsepisoden charakterisiert. So weiß der Zuschauer von Anfang an, mit wem er es zu tun hat, was das sich identifizieren und mitfiebern ungleich einfacher gestaltet. Gleichzeitig bleiben jedoch genügend Persönlichkeitsaspekte der beiden im Dunkeln, so dass es im Laufe der Serie ausreichend Potenzial für Überraschungen und weiterführende Figurenentwicklungen gibt, welches dann auch zufrieden stellend ausgeschöpft wird.
Der Tod Marys dient also nicht nur als Entschuldigung für die folgende Jagd auf allerlei monströse Unholde und gespenstische Gestalten, sondern ist vielmehr Ausgangspunkt einer Erzählung, die trotz ihres mysteriösen Detailreichtums zutiefst menschlich ist. So ist auch der Vorwurf, die Serie diene als unterschwellige militärische Propaganda für den in ermüdender Häufigkeit diskutierten Krieg gegen den Terrorismus, indem sie den heroischen Kampf einer kleinen Gruppe gegen einen übermächtigen Gegner aus dem Reich des Bösen portraitiert, vollkommener Unsinn. Abgesehen davon, dass man solche Absichten wahrscheinlich in jede Film- und Fernsehproduktion hineininterpretieren könnte, wenn man nur genügend Phantasie aufbringt, macht nicht der Kampf, den die Brüder ausfechten, sondern das viel persönlichere Thema der Familie den Dreh- und Angelpunkt der Serie aus, in der mit Liebe, Loyalität und Opferbereitschaft einige der stärksten menschlichen Motive überhaupt thematisiert und bejubelt werden.

Doch bei aller Ernsthaftigkeit kommt der Witz ebenfalls nicht zu kurz. Ganz im Gegenteil. Vor allem dank der so unterschiedlichen Wesen der Brüder bleiben absonderlich spaßige Momente nicht aus, sodass für Situationskomik und zudem reichlich flotte Sprüche immer gesorgt ist. Außerdem nehmen sich Cast und Crew selbst nicht zu ernst, parodieren ihre früheren Arbeiten, das Mystery- und Horrorgenre oder gleich das ganze Business mit jeder Menge Humor und einem verschmitzten Augenzwinkern (bezeichnend dafür ist vor allem eine Episode der zweiten Staffel mit dem viel sagenden Titel "Hollywood Babylon"). Für ebenso viel gute Laune sorgt die musikalische Ebene der Serie. Neben dem obligatorischen symphonischen Score von Christopher Lennertz ("Hysteria: The Def Leppard Story") und Jay Gruska ("Superman - Die Abenteuer von Lois & Clark"), der gerade die Gänsehautmomente gekonnt zu unterstreichen weiß, wird die Show akustisch von einer sorgfältig zusammengestellten Hitliste von Kansas und AC/DC über Bad Company und Lynyrd Skynyrd bis hin zu Joe Walsh und Boston bestimmt, die den Kenner erfreut und den unwissenden Zuschauer vor allem in Sachen Classic Rock erhellt.

"SUPERNATURAL" hat also Einiges zu bieten, viel mehr vielleicht als auf den ersten Blick zu vermuten ist. Die Serie unterhält mit spannenden Geschichten und Mythen aus aller Welt, fesselt mit ebenso viel Action wie Gefühl und instruiert uns über die notwendige Grundausstattung an Abwehrhilfen und Waffen gegen Geister und Dämonen. Sie wirft einen Blick in die Abgründe der menschlichen Seele, diskutiert die Grundlagen zwischenmenschlichen Verhaltens und präsentiert nicht unbedingt vollkommene, dafür umso glaubwürdigere moralische Vorbilder. Und zu guter letzt lehrt sie uns die Liebe zu klassischen Autos sowie zu den unterschiedlichsten Legenden des Rock und erfreut zumindest einen Teil der Zuschauer allein mit der Präsenz der in mehrerer Hinsicht anziehenden Hauptdarsteller. Was will man mehr?! Bei so viel Pluspunkten verzeiht man auch die holprigen Anfänge, die in so mancher Episode der ersten Staffel das ein oder andere Plotloch verursachten. ‚Lernprozess’ nennt man so etwas. Und dazu gelernt haben die Verantwortlichen definitiv. In diesem Sinne: dranbleiben, Jungs. You’ve got work to do!

Eine Rezension von Nicole Goldstein
(26. Februar 2008)
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Daten zur Serie
Supernatural USA 2005 - ?
(Supernatural)
Regie Kim Manners, J. Miller Tobin, David Nutter, Peter Ellis, James L. Conway, Robert Singer, Philip Sgriccia, Mike Rohl, Eric Kripke, Steve Boyom, Charles Beeson Drehbuch Eric Kripke, Sera Gamble, Ben Edlund, Jeremy Carver, John Shiban, Raelle Tucker, Cathryn Humphris, Andrew Dabb, Daniel Loflin, Julie Siege, Emily McLaughlin u.a.
Produktion Cyrus I. Yavneh, Eric Kripke, McG u.a. (Warner Bros. Television) Kamera Serge Ladouceur
Darsteller Jared Padalecki, Jensen Ackles, Jim Beaver, Jeffrey Dean Morgan, Misha Collins, Genevieve Cortese, Samantha Ferris, Katie Cassidy, Samantha Smith, Lauren Cohan, Alona Tal, Kurt Fuller, Rob Benedict, Julie McNiven, Nicki Aycox, Chad Lindberg, Mark Pellegrino, Travis Wester, A. J. Buckley, Adrianne Palicki, Sterling K. Brown, Charles Malik Whitfield, Richard Speight Jr., Colin Ford, Traci Dinwiddie, Robert Wisdom, Cindy Sampson, Fredric Lehne, Mitch Pileggi, Katherine Boecher, Steven Williams, Matt Cohen, Amy Gumenick, Sierra McCormick, Michael Massee, Katharine Isabelle, Chris Gauthier, Gabriel Tigerman, Lindsey McKeon, Ridge Canipe, Christopher Heyerdahl, Jake Abel, Mark Sheppard
Länge FSK 16, einige Folgen FSK 18
http://cwtv.com/shows/supernatural
Filmmusik Christopher Lennertz, Jay Gruska
Entwickelt von Eric Kripke
Guest starring Julie Benz, Linda Blair, Peter DeLuise, Billy Drago, Amy Acker, Ted Raimi, Barry Bostwick, Paris Hilton, Michael Shanks, Matt Frewer, Corin Nemec, Sebastian Roché, Robert Picardo u.a.
Kommentare zu dieser Kritik
Anj TEAM sagte am 26.02.2008 um 09:26 Uhr

Nach zwei Folgen SPN kann ich defintiv sagen, dass ich die Serie weiterverfolgen werden, wenngleich ich mir auch noch kein richtiges Bild davon machen konnte. Aber allein der Punkt, dass ich die Serie weiterschaue, reicht schonmal aus, um SPN Punkte über dem Durchschnittswert zu geben, denn ich habe in der letzten Zeit viele Serien angefangen und sofort wieder fallen lassen. Der Grund? Oberflächlich inszenierte Charaktere, unliebevoll entwickelte Figuren, deren drei Eigenschaften gleich in der ersten Folge offengelegt werden, wodurch man absehen kann, was es für Konflikte geben wird. Die Figurenkonstruktion ist unglaublich wichtig in einer Serie, wodurch SPN punkten kann. Ohne auch nur einmal in die Serie hineingeschaut zu haben, dachte ich erst, e wäre so eine quietschbunte Ghostbusters-Sache. Wie du allerdings in deiner Rezension schon betonst, geht es hier hauptsächlich um die Familiengeschichte und Charakterentwicklung der Jungs mit den Gruselstorys als untermalendes Beiwerk. Ein sehr guter Ausgangspunkt, wie ich finde.
Tine sagte am 26.02.2008 um 11:38 Uhr

Meiner Ansicht nach hatte die Serie ein paar Schwächen am Anfang. Die erste Folge war nicht besonders aufregend. Und eigentlich sollte man den Pilot doch so spannend gestalten, dass auch die darauffolgende Woche alle wieder einschalten. Ich habe es dennoch getan und wurde nicht enttäuscht. Die Storys werden mit der Zeit immer besser und ausgefeilter. Auch die Charaktere entwickeln sich. In den ersten Folgen konnte ich mit den Brüdern noch nichts anfangen. Mittlerweile würde es sich schon allein wegen ihnen lohnen die Serie zu schauen. Und dies liegt nicht nur am Aussehen, sondern auch an ihrem Humor, ihrem Charme, die Art, wie sie sich gegenseitig Streiche spielen und ihr Auftreten im Ganzen. Ich hoffe, dass sich die Serie noch weiter steigern wird und an Witz und Spannung noch weiter zunimmt.
Renee TEAM sagte am 27.02.2008 um 13:18 Uhr

Dass es am Anfang noch Verbesserungspotenzial gab, hab ich ja nicht geleugnet, wobei ich den Pilot sehr gelungen fand. Aber schon recht bald ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu spüren, v.a. die zweite Staffel ist durchweg grandios.
Anj TEAM sagte am 07.07.2008 um 10:05 Uhr

Ich bin immer noch in der ersten Staffel unterwegs, aber muss sagen, dass ich den Pilot toll fand! (Vielleicht liegt das auch daran, dass ich ihn erst nach dem Staffelfinale gesehen habe? Hmmm... ^^) Ich mag es, wenn das ende einen Kreis zum Anfang schließt und überhaupt war alles sehrmitreißend inszeniert. Super!
Renee TEAM sagte am 28.09.2008 um 11:38 Uhr

2. Staffel ab Montag, 06.10., in Doppelfolgen

Pro7-Promo-Trailer:
http://de.youtube.com/watch?v=QZLFIpZCoLk
Anj TEAM sagte am 18.10.2008 um 12:22 Uhr

So, mittlerweile kann ich mir ein Sternchenurteil erlauben, denn nun bin ich in der 3. Staffel angelangt.

SPN ist auf jedenfall überdurchschnittlich gut, spannend, gruselig und eben mit tollen Charakteren. Was super gemacht wurde ist, dass der Witz in den einzelnen Folgen fast nie zu kurz kommt. Manchmal liegt man lang vor Lachen, was die Sympathie, die man für die Hauptcharaktere hegt, nur noch erhöht.
Auch das Gefühlvolle wird in SPN für meine Begriffe anständig verpackt. Es gibt kein offenkundiges Rumgeschnulze, -gesülze und -umarme, sondern eben meist unterschwelliges, verstecktes tiefes Gefühl, wovon ich echt Fan bin. Ganz viel harte Schale und noch mehr weicher Kern, den man aber erst entdecken muss.

Was mich wirklich stört, ist, dass alle Frauen, die in (dauerhaften) Nebenrollen auftreten, nichts weiter als eine Maßbandabfertigung sind. Ich konnte noch für keine irgendwelche Sympathie hegen, sie gehen mir meistens total auf die Nerven. Das ist wirklich schade, denn wieder einmal ist es so, dass die Männer attraktiv UND charismatisch sind, die Frauen aber nur einer Fließbandproduktion entsprechen, für mich absolut keine Persönlichkeit ausstrahlen und künstliche Baywatchmodcels darstellen. Schade!

Alles in allem aber verdammt spannend und gut gemacht!
Renee TEAM sagte am 23.10.2008 um 16:09 Uhr

^^

Das alte Streithema, das die Fan-Gemeinde spaltet. Entweder man mag die weiblichen Rollen oder man mag sie nicht. Grauzonen scheint es hier nicht zu geben. Ich persönlich konnte bisher jeder der Figuren viel abgewinnen, da sie für mich allesamt starke Persönlichkeiten darstellen, die sich auch in dieser männlich geprägten Serien-Welt zu behaupten wissen. Außerdem erscheinen sie mir doch alle recht unterschiedlich, Fließbandarbeit kann ich nicht erkennen. Aber wie gesagt, Einigkeit wird es in diesem Punkt wohl nie geben. ;)
Renee TEAM sagte am 28.05.2009 um 13:18 Uhr

Kripke hat vom Sender grünes Licht für die 5. Staffel bekommen. Nun muss The CW nur noch lang genug durchhalten...
Agent_X TEAM sagte am 21.06.2009 um 19:06 Uhr

Nach zwei Staffeln „Supernatural“ im Originalton ist es mir nun endlich auch möglich, ein erstes Fazit zu ziehen. Ich muss zugeben, dass mich seit „Akte X“ keine Serie mehr annähernd so fasziniert hat wie jene um die Winchester-Brüder. Vielleicht liegt es daran, dass einige Akte-X-Veteranen wie Autor John Shiban oder der viel zu früh verstorbene Kameramann Kim Manners auch hier im Hintergrund die Strippen ziehen. Dabei ist die Serie aber natürlich weitaus mehr als nur eine bloße Nummernrevue, denn das in Mysterygewand gehüllte Familiendrama zelebriert jede Folge aufs Neue abwechslungsreiche, spannende Unterhaltung, ohne altgedienten Regeln zu unterfallen. Vor allem kommt eines schon einmal gar nicht auf, nämlich: Langeweile. Dazu sind einem die Winchesters bereits ab der ersten Folge zu sehr ans eigene Herz gewachsen. Alleine das spricht für die tolle Schauspielleistung von Jensen Ackles und Jared Padalecki, denen jedoch der restliche Cast in nichts nachsteht.

Dazu gesellen sich eine fantastische Musikuntermalung, für Serienverhältnisse absolut beeindruckende Effekte und eine kinoreife Inszenierung, die sich ein ums andere Mal neu erfindet – fertig ist ein wahrlich übernatürlicher Serienspaß, der fesselt, unterhält und vor allem eines zeigt: Geschwister können sich auch mögen. Siehste!

5 von 6 möglichen Sternen mit deutlicher Tendenz nach oben, denn die nächsten Staffeln stehen schon in den Startlöchern!

Renee TEAM sagte am 01.03.2010 um 16:35 Uhr

Start der 3. Staffel als Free TV - Premiere heute um 22.10 Uhr auf Pro7.
Anj TEAM sagte am 21.06.2010 um 19:50 Uhr

Eine Serie entwickelt sich von Folge zu Folge und so ist das meist auch mit der Meinung des Zuschauers. Zwar kann ich mir noch immer kein abschließendes Urteil erlauben (Staffel 6 wird kommen - yeah!), möchte mich aber dennoch zu einem weiteren Zwischenfazit hinreißen lassen, an dessen Endgültigkeit ich kaum Zweifel hege.
Und wie lautet dieses Fazit nun? Siehe Sternchenwertung.

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