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Dead or Alive

Dead or Alive

Ein Film von Corey Yuen

Es ist kein Geheimnis, dass halb nackte Frauen, die sich im Regen rekeln für einige Hingucker sorgen. Oft schon hat man anhand von sexy Girlies die Blicke auf sich gezogen. Ein ideales Beispiel wäre wohl "3 Engel für Charlie". Ein nettes Filmchen, mit viel Sexappeal, einer doofen Story, gehörigen Portion Charme, und das was das Wichtigste ist, einen tollen Hang zur Selbstironie. So was schaut man sich ganz einfach gerne an, weil es das Gehirn nicht strapaziert, den Zuschauer aber trotzdem amüsiert.
So eine ähnliche Taktik haben wohl auch die Macher von Dead or Alive verfolgt. Mit den gleichen Zutaten wollte man einen kurzweiligen und belanglosen Film machen. Nur hat man es hier ein bisschen übertrieben.

Das Dead or Alive ist das größte illegale Kampfturnier, bei dem der Gewinner 10 Millionen Dollar einheimst. Aber damit man bei dieser exklusiven Veranstaltung überhaupt mitmachen darf, muss man erst eingeladen werden. Schon bald werden die drei sexy Kämpferinnen Christie (Holly Valance), Prinzessin Kasumi (Devon Aoki) und Tina (Jaime Pressly) zum DOA eingeladen. Während Christie sich das Geld vom Familientresor unter dem Nagel reißen will, versucht Kasumi ihren Bruder wiederzufinden, der beim letzten DOA angeblichen gestorben ist. Schon bald machen die drei Bekanntschaft mit dem zwielichtigen Veranstalter Dr. Victor Denovan (Eric Roberts). Nach den ersten paar Turnieren merken die Schönheiten, dass etwas faul an der Sache ist.

Keine Frage, die Kampfamazonen sind heiß! Wenn die Girls im knappen Bikini Volleyball spielen und sich grazil durch den Film kämpfen, ist durchaus ein bisschen Sexappeal vorhanden. Der Anfang wurde ganz witzig gestaltet, da werden die Mädels alle vorgestellt und einem schön platten Profil zugeordnet. Doch dann passiert das Malheure, welches den vorzeitigen Tod verursachte. Anfänglich ist ja alles noch ganz lustig, doch mit der Zeit versucht man anhand eines gähnend langweiligen Plots, den Film interessanter zu gestalten. Die Geschichte rund um den verschollenen Bruder hat einfach nichts, was irgendwie, irgendwen interessieren würde.
Dead or AliveDead or AliveDead or Alive
Auch die Kämpfe, welche vielleicht ganz gut choreographiert wurden, können den Film alleine nicht tragen. Eigentlich besteht der Film nur aus „Herumgepose“, dämlichen Dialogen und netten Kämpfen. Man versucht so flüssig es geht, von einem Kampf zum nächsten zu springen. Nicht immer glückt dieses Verfahren, da durchaus einige Hänger vorhanden sind. Doch im Großen und Ganzen ist der ganze Blödsinn recht kurzweilig gehalten.
Aber weder das Drehbuch, noch die Schauspieler schaffen es, charmant oder witzig zu sein. Es ist klar, dass sich der Film nicht ernst nimmt, aber dass man durchgehend herumblödelt ist auch nicht wirklich der richtige Weg. Warum hat man es nicht probiert eine Spur cooler rüberzukommen und nicht all zu dämlich? Warum musste man die DOA Reihe verfilmen, obwohl diese für schlaue Backgroundstories nicht unbedingt bekannt ist? Und warum sieht man kein einziges Mal nackte Tatsachen? Ein Film der so sehr auf die Präsenz von heißen Frauen vermarktet wird, kann doch ruhig ein bisschen mehr zeigen. Aber dann hätte man ja eine höhere Altersbegrenzung geben müssen, weil im prüden Amerika eine nackte Brust schon fast eine Todsünde ist.

Hier hat man sich einfach auf den Sexapeal verlassen und gleich darauf verzichtet irgendwie auf eine andere Art zu unterhalten. Schon Halley Barry hat im Debakelfilm „Catwoman“ eindrucksvoll bewiesen, dass halb nackte Frauen allein nicht reichen, um einen Film wirklich schmackhaft zu machen. Ganz so schlimm ist das Endergebnis auch nicht ausgefallen. Das liegt auch hauptsächlich daran, dass die ganze Spieldauer hindurch eine schöne Portion Ironie vorhanden ist.
Was am Ende bleibt ist ein Film der gerne ein „supersofter Softporno“ wäre, aber eigentlich keiner ist. Vielmehr ist es eine Fleischbeschauung mit einem recht respektablen Unterhaltungswert.
Sperrt die Freundin ein, trommelt eure besten Kumpels zusammen und erfreut euch an den sexy, dämlichen und belanglosen Bildern von DOA. Ach ja, und ehe ich es vergesse, schaltet euere Gehirn aus, oder benebelt dieses mit einem kühlen Bier.

Eine Rezension von Stefan Hornig
(01. März 2007)
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Daten zum Film
Dead or Alive USA 2006
(Dead or Alive)
Regie Corey Yuen Drehbuch Sherrie Liu
Produktion
Darsteller Jaime Pressly, Holly Valance, Sarah Carter, Devon Aoki, Victor Denovan
Länge 86 min FSK ab 12
http://www.doa.film.de/
Kommentare zu dieser Kritik
a.miko TEAM sagte am 16.07.2007 um 14:04 Uhr

Bei diesem Film waren noch nicht mal die Kämpfe schön anzusehen. Man sah allen "Kämpfern" an, dass sie keine Ahnung hatten von dem, was sie da tun. Das erste Bild, das du hochgeladen hast zeigt das wunderbar. Mit Ausnahme der Dame in blau-weiß ganz links im Bild, schafft es keine der Schönheiten das Schwert auch nur annähernd richtig zu halten....
Filmfan94 sagte am 27.06.2012 um 21:36 Uhr

Ich habe ihn letztens ein zweites Mal gesehen, weil ich ihn beim ersten Mal unterhaltend fand. ich finde für seine kurze Dauer hat er einen sehr hohen Spaß und Unterhaltungsfaktor. Natürlich kann man kein tiefsinniges Drama erwarten aber das muss einem vorher klar sein wenn man weiß, das es sich um die Verfilmung eines Action-vidiospiels handelt. Mit den heißen Kämpferinnen hat die Kritik auf jeden Fall Recht und die Kämpfe mit ihnen sehen sehr cool aus vor allem der Kampf im Regen. Es ist bestimmt nicht der beste Film aller Zeiten und gehört auch nicht h zu meinen Lieblings-Filmen aber mehr als zwei Sterne hat er verdient.

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