Brüno Ein Film von Larry Charles - Eine Kritik von Eduard Beitinger
Brüno ist der dritte Film zu der von Sacha Baron Cohen erfundenen Entertainment-Show "Ali G". Brüno ist vom Konzept wie Borat, nur noch schneller, provokanter und expliziter. Weniger echte Szenen, da viel mehr manipuliert und gestellt wurde, dafür unterhaltsam ohne Unterbrechung.
Eine atmosphärisch dichte Mileustudie über die russische Mafia in London. Ein Drama mit intensiven Gewaltszenen. Viggo Mortnesen's bisher beeindruckendste Leinwanddarstellung.
Julia Ein Film von Erick Zonca - Eine Kritik von Eduard Beitinger
Tilda Swinton als Herzstück eines außergewöhnlichen, eigensinnigen und äußerst intensiven Road-Movie-Entführungs-Sozial-Dramas. Einer der Höhepunkte des Jahres 2008.
"Sie küssten und sie schlugen ihn" ist Truffauts Debütfilm und gleichzeitig einer der überragensten Filme der "Nouvelle Vague" - Epoche. Bewegend, realistisch, unterhaltsam und äußerst einnehmend.
Ein Film über primitive Kannibalen, die erschreckenden, bestialischen Aggressionspotentiale der sog. "zivilisierten" westlichen Gesellschaft und die westlichen Sensationsmedien. „Cannibal Holocaust“ ist ein – im wahrsten Sinne des Wortes – merkwürdiger Film, den man nicht mögen muss, verurteilen darf, aber auch beachten sollte.
Einer der besten und blutrünstigsten "Masters of Horror" Folgen. Dario Argento vermischt meisterhaft seinen old school Filmstil mit technisch überzeugenden Gore-Effekten.
John Carpenters erster kommerzieller Spielfilm erweist sich als ein atmosphärisch dichter, beklemmender und tiefgründiger Action-Thriller, der insbesondere durch die brillante Charakterzeichnung wie durch seine apokalyptische Musik ein grandioses Glanzstück geworden ist.
Die Träumer Ein Film von Bernardo Bertolucci - Eine Kritik von Eduard Beitinger
Wer Francois Truffauts „Jules und Jim“ unwiderstehlich fand, dem Charme der Filmklassiker in stilvollem Schwarz-Weiß erlegen ist und von französischen Filmen nie genug bekommen kann, der wird „Die Träumer“ lieben.